März – Dezember 2017

Filmgeschichten: Revolution

Filme erzählen Geschichten und sind gleichzeitig Abbild von Geschichte. Mit der Reihe „Filmgeschichten“ präsentiert das Filmforum seit Frühjahr 2015 filmhistorische Programme, in denen ausgewählte Motive in den Blick genommen und durch die Filmgeschichte verfolgt werden.

Von März bis Dezember 2017 steht das Thema „Revolution im Film“ im Zentrum der Reihe. Mit zwölf Filmen von 1927 bis 2016 führt das Programm durch das 20. und beginnende 21. Jahrhundert und folgt den großen gesellschaftlichen Umbrüchen von der Oktoberrevolution über antikoloniale Freiheitsbewegungen bis hin zum Arabischen Frühling. Der Fokus liegt dabei besonders auf Filmen, in denen nicht nur der Inhalt, sondern auch die Form neue Wege aufzeigt

Zum Auftakt zeigen wir mit Sergej M. Eisensteins OKTOBER einen Klassiker des sowjetischen Revolutionsfilms in der HD-Restaurierung aus dem Filmmuseum München. Anschließend spricht Prof. Dr. Lisa Gotto mit Regisseur Dominik Graf über das Verhältnis von Film und Revolution sowie Eisensteins radikale Filmkunst.

Parallel zum Abendprogramm werden in der „Schule des Sehens“ ausgewählte Filme zum Thema als Schulkinoprogramm mit Einführungen und Filmgesprächen angeboten.

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FILMFORUM im Museum Ludwig

ein Ort für Filmgeschichte und zeitgenössische Filmkultur

Mit dem bundesweit einzigartigen Modell eines die Stadtgrenzen übergreifenden Forums bespielen seit Januar 2006 insgesamt sieben Partner das Kino im Museum Ludwig.

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Edition von Candida Höfer

Candida Höfer zeigt zwei Perspektiven auf das Kino im Museum Ludwig: Zum einen die leere Projektionsfläche, zum anderen den Blick auf die Rückwand, hinter der sich der Projektionsraum verbirgt. Das Spezifische der Architektur, die für ein Kino doch ungewöhnlich ist - die ursprüngliche Planung des Ortes sah eine Kombination von Kino und Kammermusiksaal vor -, ist in dem unverwechselbaren Stil der Künstlerin erfasst.

Seit den frühen 1980er Jahren fotografiert Höfer öffentliche Orte wie Museen, Bibliotheken, Wartesäle, Zoos und Kinos. Die Aufgabe dieser Räume ist in der Regel auch, mit ihrer Einrichtung, ihrer Architektur und ihrer Beleuchtung zu repräsentieren. Zwar ändert Höfer keines der drei Elemente bei ihrer Arbeit, aber sie wechselt die Perspektive auf die in der Regel menschenleere Räume. Auf diese Weise vermeidet sie die Repräsentationsfunktion fotografisch zu wiederholen, sondern deckt statt dessen die Geschichte und die heutige Wertschätzung der Orte auf.

Beim Erwerb beider Fotografien gilt das reduzierte Angebot von 1.500 €.

Candida Höfer Kino im Museum Ludwig Köln I 2006. Lambda-Print 28 x 44 cm Ed. 50 € 850. © Candida Höfer/ VG Bildkunst 2007

Candida Höfer Kino im Museum Ludwig Köln II 2006. Lambda-Print 28 x 41 cm Ed. 50 € 850. © Candida Höfer/ VG Bildkunst 2007

Filmforum im Museum Ludwig

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